Craniosacral Therapeut – Vita

Hagen Leuschner
Craniosacral Therapeut seit 1995
Biodynamische Craniosacral Therapie seit 2004

Ausbildungen in Craniosacral Therapie

1994 bis 1997   Craniosacral Therapie Ausbildung (81 Tage) in Indien durch Craniosacral Therapeut in Bhadrena Tschumi, Schülerin von Dr. John Upledger

2002 bis 2004   Craniosacral Therapie Ausbildung (50 Tage) durch den Pionier der biodynamischen Craniosacral Therapie und Autor Franklyn Sills in England

2006 bis 2008   Craniosacral Therapie Ausbildung (33 Tage) durch Craniosacral Therapeut und Autor Mike Boxhall (www.stillness.co.uk) in England

Ergänzende und vertiefende Erfahrungen

1995 bis 2005  Jährlich ein mehrwöchiges Seminar in Indien bei dem weltweit renommierten Advaita Lehrer Ramesh Balsekar. Das hierbei gewonnene Verständnis von Akzeptanz und Meditation vertieft entscheidend die Stille und Kraft meiner Craniosacral Therapie.

Praxis- und Lehrerfahrungen

1995 bis 2003  mehrfache Assistenz in Craniosacral Therapie Ausbildung bei B. Tschumi in Indien sowie bei M. Mokrus und S. Fuhrmann-Bailes im UTA Institut in Köln

2002 bis 2005 eigenständige Leitung mehrjähriger Kurse in Craniosacral Therapie in Dormagen

1995 bis 1997 Craniosacral Therapeut in Indien in Therapiezentrum

1996 bis 1998  Craniosacral Therapeut in zwei Sheraton Hotels auf Mallorca

seit 2001  eigene Craniosacral Therapie Praxis in der Euregio (Maas-Rhein)

2015 Leitung eines sechsmonatigen Kurses in Advaita in Aachen

Massage Ausbildungen

1996  Ausbildung in Ganzheitlicher Massage (60 Tage) in Indien

2011   Fortbildung in Lomi Lomi Nui Massage (12 Tage) in Bad Meinberg

2013  Fortbildung in Ayurveda Massage (14 Tage) in Bad Meinberg

Worauf basiert die meditative Therapie?

Lehrjahre in Indien

Ich habe im Zeitraum von 1994 bis 2006 insgesamt 3 Jahre in Indien gelebt. Dabei war der ursprüngliche Grund des Aufenthaltes meine erste craniosacrale Ausbildung. Das Leben zu akzeptieren, wie es ist, und mit einem Frieden stiftenden Abstand zu betrachten, ist eine herausragende Qualität der indischen Kultur. Daher ist es dort viel leichter, diese Qualitäten für sich zu entdecken als an anderen Orten.

Besuche beim Philosophen

Dabei war mir insbesondere mein Advaita Lehrer Ramesh Balsekar in Bombay auf diesem Weg eine sehr große Hilfe. Aus diesem Grund suchte ich ihn häufig auf. In dem auf dem Foto abgebildeten Hotel in Bombay trafen sich häufig seine Schüler nach dem täglichen Seminar zu Tee und Diskussion.

 

craniosacral therapeut

Ein weises Kind

Ramesh Balsekar erzählte gerne die folgende Anekdote: Seine Enkelin war als sechsjähriges Kind ausgesprochen lebhaft. Deswegen wurde sie eines Tages von ihrer Mutter ausgeschimpft: „Bete zu Gott, dass Du ein besseres Kind wirst!“ Am nächsten Tag jedoch war das Kind wieder sehr lebhaft. Die Mutter fragte es wieder: „Du wolltest doch zu Gott beten. Hast Du es denn getan?“ – „Ja.“ sagte das Kind. „Aber entweder kann Gott nichts daran ändern oder er will mich genau so haben wie ich bin.“

Kann man sich eine bessere Verteidigung ihres Selbstwertes von einer Sechsjährigen vorstellen? Zeigt diese Antwort dabei nicht bereits ein weises Selbstverständnis? (Dies soll bei aller Sympathie für die Antwort des Mädchens jedoch keineswegs als Plädoyer für eine Erziehung ohne Grenzen verstanden werden.)